Wichtige Mitteilungen 2008 (Arzneimittelrückrufe, etc.)
Arzneimittelkommission (AMK)
| Mitteilungen 2008: |
| 16.12.2008 Rückruf Diverse Präparate der Firma Heel |
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Alle Chargen 7507386 Arthrifid S Tabletten 100 Stück |
| 16.12.2008 Rückruf Dentinox N Zahnungshilfe |
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Alle Chargen Die Firma Dentinox Gesellschaft für pharmazeutische Präparate Lenk & Schuppan KG, 12277 Berlin, bittet um folgende Veröffentlichung: „Infolge freiwilligen Verzichts auf die Zulassungsverlängerung erlischt die Verkehrsfähigkeit des Präparates Dentinox N Zahnungshilfe, Flüssigkeit (PZN 3556620) am 31. Dezember 2008. Wir bitten daher um Rücksendung noch vorhandener Restbestände an die Firmenanschrift (Dentinox Gesellschaft für pharmazeutische Präparate Lenk & Schuppan KG, Nunsdorfer Ring 19, 12277 Berlin).“ |
| 16.12.2008 Rückruf Essaven Kapseln |
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Alle Chargen und Packungsgrößen Die Firma MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH, 50670 Köln, bittet um folgende Veröffentlichung: „Essaven Kapseln 20 Stück (PZN 1692365), 50 Stück (PZN 1692388) und 100 Stück (PZN 1692394) verlieren aus formalen Gründen mit sofortiger Wirkung ihre Verkehrsfähigkeit. Dies beruht auf einer verwaltungsgerichtlichen Entscheidung im Rahmen des Nachzulassungsverfahren. Die pharmazeutische Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit des Arzneimittels waren nicht Gegenstand dieses Verfahrens. Wir bitten Sie um Überprüfung Ihrer Bestände und Rücksendung eventuell noch vorhandener Bestände zur Gutschrift an die Firmenadresse (MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH, Retourenstelle, Gereonsmühlengasse 1-11, 50670 Köln).“ |
| 04.11.2008 Rückruf Diverse Präparate der Firma Heel |
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Alle Chargen Die Biologische Heilmittel Heel GmbH, 76532 Baden-Baden, bittet um folgende Veröffentlichung: „Hiermit bitten wir um die Rückgabe aller Chargen der in der Tabelle aufgelisteten Präparate zum 1. November 2008, da auf die fiktive Zulassung verzichtet wurde. Die im Handel befindliche Ware kann an die Firmenanschrift (Biologische Heilmittel Heel GmbH, Dr.-Reckeweg-Straße 2-4, 76532 Baden-Baden) zur Gutschrift zurückgeschickt werden. Ab dem genannten Rückrufdatum dürfen die Präparate nicht mehr vertrieben werden.“
Tabelle 1: Rückruf diverser Präparate der Firma Heel aufgrund Erlöschens der fiktiven Zulassung |
| 04.11.2008 Rückruf Klimakt-Heel T Tabletten |
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Alle Chargen Die Biologische Heilmittel Heel GmbH, 76532 Baden-Baden, bittet um folgende Veröffentlichung: „Hiermit bitten wir um die Rückgabe aller Chargen von Klimakt-Heel T Tabletten (PZN 4188526, 4188532), da auf die fiktive Zulassung verzichtet wurde. Die im Handel befindliche Ware kann an die Firmenanschrift (Biologische Heilmittel Heel GmbH, Dr.-Reckeweg-Straße 2-4, 76532 Baden-Baden) zur Gutschrift zurückgeschickt werden. Ab sofort darf das Präparat nicht mehr vertrieben werden.“ |
| 06.10.2008 Rückruf Convastabil Tropfen, Mutellon Tropfen |
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Alle Chargen und Packungsgrößen Die Firma Dr. Gustav Klein GmbH & Co. KG, 77736 Zell am Harmersbach, bittet um folgende Veröffentlichung: “ Die Zulassung für die Präparate Convastabil Tropfen (PZN 1319583, 1319608, 1319614, 1338853) und Mutellon Tropfen (PZN 0693606, 0693612, 0693629) ist zum 30. August 2008 erloschen. Wir bitten daher um Rücksendung noch vorhandener Restbestände mittels APG-Formular über den pharmazeutischen Großhandel. Das Nachfolgepräparat Convastabil Pektahom Tropfen ist von diesem Rückruf nicht betroffen.“ |
| 06.10.2008 Rückruf Neurotropan Ampullen |
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Alle Chargen und Packungsgrößen Die Firma Phönix Laboratorium bittet um folgende Veröffentlichung: „Die Zulassung von Neurotropan wurde versagt. Die Verkehrsfähigkeit aller Packungsgrößen Neurotropan Ampullen (PZN 3500878, 3500884, 3500890, 1082483, 1082508) ist erloschen. Wir bitten deshalb um Überprüfung und Rücksendung eventuell vorhandener Restbestände an Phönix Laboratorium GmbH, Benzstraße 10, 71149 Bondorf.“ |
| 24.09.2008 Information Wechselwirkungen zwischen Ibuprofen und niedrig dosierter Acetylsalicylsäure |
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AMK. Einer Bekanntmachung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte vom 15. September 2008 zufolge werden im Rahmen des Stufenplans (Stufe II) Änderungen der Produktinformation von Fertigarzneimitteln mit Ibuprofen bzw. niedrig dosierter Acetylsalicylsäure für erforderlich gehalten. Die gleichzeitige Einnahme von Ibuprofen schwächt möglicherweise die thrombozytenaggregationshemmende Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure ab und könnte so dessen kardioprotektiven Effekt beeinflussen. Die Pharmakovigilanz-Arbeitsgruppe (PhVWP) des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMEA) hat dieses Risiko neu bewertet: Experimentelle Daten deuten darauf hin, dass Ibuprofen die Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure auf die Blutplättchenaggregation hemmen kann. Wegen der begrenzten Datenlage und der Unsicherheiten bei einer Extrapolation von ex vivo Daten auf die klinische Situation sind aber derzeit keine sicheren Schlussfolgerungen möglich. Bei gelegentlicher Anwendung von Ibuprofen ist eine klinisch relevante Wechselwirkung nicht wahrscheinlich. Die Bekanntmachung soll im Bundesanzeiger veröffentlicht werden, ist aber schon jetzt auf der Homepage des BfArM (www.bfarm.de) unter „Pharmakovigilanz/ Stufenplanverfah-ren/Liste der Stufenplanverfahren“ zu finden. Zur Begründung wird auf den Bericht der PhVWP vom Juni 2008 verwiesen, der an gleicher Stelle auf der Homepage des BfArM zu finden ist. Die betroffenen pharmazeutischen Unternehmer haben sechs Wochen nach Bekanntmachung im Bundesanzeiger Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme; die geplanten Änderungen werden also erst zu einem späteren Zeitpunkt und möglicherweise in geänderter Form umgesetzt werden. |
| 24.09.2008 Information Risiken von Antiepileptika |
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AMK. In zwei Bekanntmachungen informiert das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über geplante Änderungen der Produktinformationen von Antiepileptika-haltigen Arzneimitteln, die im Rahmen des Stufenplanes (Stufe II) angeordnet werden sollen. Betroffen sind Carbamazepin, Valproinsäure, Felbamat, Gabapentin, Lamotrigin, Levetiracetam, Pregabalin, Topiramat, Zonisamid, Oxcarbazepin, Tiagabin, Vigabatrin, Clobazam, Clonazepam, Ethosuximid, Mesuximid, Phenytoin, Primidon, Sultiam und Kaliumbromid. Die Bekanntmachungen sollen im Bundesanzeiger veröf-fentlicht werden, sind aber bereits seit Anfang September auf der Homepage des BfArM (www.bfarm.de) unter „Pharmakovigilanz/ Stufenplanverfahren/Liste der Stufenplanverfahren“ zu finden. Die Pharmakovigilanz-Arbeitsgruppe (PhVWP) des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMEA hat die Antiepileptika im Hinblick auf Suizidalität neu bewertet. Die Daten zeigen ein leicht erhöhtes Risiko für das Auftreten von suizidalen Gedanken und suizidalem Verhalten in Zusammenhang mit der Anwendung von Antiepileptika. Deshalb halten die PhVWP und das BfArM zusätzliche Warnhinweise in den Produktinformationen für erforderlich. Bestehende, weitergehende oder zusätzliche Hinweise auf das Risiko von suizidalem Verhalten in den Produktinformationen sollen beibehalten werden; der verabschiedete Wortlaut stelle nur die Mindestanforderung dar. Darüber hinaus werden zusätzliche Warnhinweise in den Produktinformationen Carbamazepin-haltiger Arzneimittel für erforderlich gehalten, um auf das vorhersehbare Risiko für das Auftreten schwerer Hautreaktionen bei bestimmten Bevölkerungsgruppen hinzuweisen. In vier Studien wurde ein stark erhöhtes Risiko für das Auftreten eines Stevens-Johnson-Syndroms bei der Anwendung von Carbamazepin-haltigen Arzneimitteln bei Personen chinesischer/asiatischer Herkunft mit dem Allel HLA-B*1502 gefunden. Der Wortlaut der geplanten Änderungen ist den Bekanntmachungen zu entnehmen. Eine ausführliche Begründung ist in den Bewertungsberichten der PhVWP enthalten, die an der genannten Stelle auf www.bfarm.de ebenfalls zu finden sind. Die betroffenen pharmazeutischen Unternehmer haben sechs Wochen nach Veröffentlichung der Bekanntmachungen im Bundesanzeiger Gelegenheit zur schriftlichen Stellungnahme; die geplanten Änderungen werden also erst zu einem späteren Zeitpunkt und möglicherweise in geänderter Form umgesetzt werden. |
| 24.09.2008 Information Änderungen in der Verschreibungspflicht |
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AMK. Zum 1. Oktober 2008 treten zwei Änderungen der Verschreibungspflicht in Kraft, die in der Fünften Verordnung zur Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung enthalten sind. Verschreibungspflichtig werden: • Acetylcholin zur parenteralen Anwendung und • Butylscopolamin zur parenteralen Anwendung. Derzeit gibt es in Deutschland nur ein Arzneimittel mit Acetylcholin als Wirkstoff (Miochol-E). Dieses ist zur intraokularen Anwendung bei verschiedenen Operationen am vorderen Augenabschnitt zugelassen, um eine komplette Miosis zu erzielen. Das Arzneimittel kann nur durch einen Arzt angewandt werden. Auch für dieses Fertigarzneimittel gilt ab 1.Oktober 2008 die Verschreibungspflicht, selbst wenn eine Fehlanwendung durch Laien praktisch ausgeschlossen ist. Das Anticholinergikum Butylscopolamin wird von mehreren Herstellern als Injektionslösung angeboten und zur Behandlung von Spasmen des Magens, des Darms, der Gallen- und ableitenden Harnwegen und des weiblichen Genitale sowie bei Untersuchungen des Gastrointestinaltrakts eingesetzt. Es hat die typischen anticholinergen Wirkungen wobei schwerwiegende unerwünschte Effekte wie Tachykardie und Anstieg des Augeninnendrucks vor allem für die parenterale Anwendung beschrieben sind. Dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte liegen 22 Meldungen über einen tödlichen Ausgang von unerwünschten Wirkungen vor, davon 16 nach parenteraler Gabe von Butylscopolamin. Die geänderten Abgabebestimmungen werden im Artikelstamm (Lauer-Taxe) zum 1. Oktober 2008 berücksichtigt. Zur Erinnerung: Durch die gleiche Verordnung werden Paracetamol zur oralen Anwendung in Packungen mit mehr als 10 g Wirkstoff und Johanniskraut und seine Zubereitungen zur Behandlung von mittelschweren Depressionen der Verschreibungspflicht unterstellt. Diese Änderungen treten aber erst nächstes Jahr in Kraft: am 1. April 2009. |
| 24.09.2008 Rückruf Ferrum metallicum-Injeel |
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10, 100 Ampullen |
| 06.08.2008 Rückruf Ferrum phosphoricum-Injeel Ampullen |
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Alle Chargen und Packungsgrößen |
| 25.07.2008 Chargenrückruf Colchysat Bürger Lösung 30 ml |
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Ch.-B.: 05/04.2010, 06/04.2010 Aufgrund einer Einsendung aus einer Apotheke führte das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker eine Untersuchung des oben genannten Präparates durch. Die Beanstandung wurde bestätigt. Die Firma Johannes Bürger Ysatfabrik GmbH, 38667 Bad Harzburg, bittet nun um folgende Veröffentlichung: „Bei den Chargen 05/04.2010 und 06/04.2010 von Colchysat Bürger Lösung (PZN 3972979) kommt es zu ungenauen Dosierungen durch den Tropfer. Wir rufen deshalb die Chargen zurück. Wir bitten um Überprüfung des Warenbestandes und gegebenenfalls Rücksendung sämtlicher Bestände oben genannter Chargen mittels APG-Formular über den pharmazeutischen Großhandel.“ |
| 18.06.2008 Information Bach-Blüten-Präparate der Firmen Nelsons GmbH und Leitner Lifecare GmbH |
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Die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) der Freien und Hansestadt Hamburg bittet um Veröffentlichung der folgenden Mitteilung: “Durch Hinweise anderer Behörden und der Fachkreise wurde hier bekannt, dass die Firmen Nelsons GmbH und Leitner Lifecare GmbH und Co. KG, beide ansässig in Hamburg, die bisher auf dem Wege des Einzelimports nach § 73 Abs. 3 Arzneimittelgesetz eingeführten und an Apotheken gelieferten Arzneimittel der Gruppe der sogenannten Dr. Bachs-Blüten-Essenzen nunmehr als Lebensmittel in den Verkehr bringen. Die BSG prüft zurzeit die Zulässigkeit dieser Änderung, die mit ihr als zuständiger Überwachungsbehörde nicht abgestimmt wurde. Bis auf weiteres vertritt sie wie bisher die Auffassung, dass es sich bei den sogenannten Dr. Bachs-Blüten-Essenzen um Arzneimittel handelt.“ |
| 18.06.2008 Rückruf Canesten Schuppen Shampoo Plus 100 ml |
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Alle Chargen Die Firma Bayer Vital GmbH, Leverkusen, bittet um folgende Veröffentlichung: „Aufgrund einer Änderung des europäischen Kosmetikrechts, rufen wir alle im Handel vorhandene Packungen Canesten Schuppen Shampoo Plus (PZN 8913869) zurück. Ein Abverkauf nach dem 22. Juni 2008 ist gesetzlich nicht mehr gestattet. Wir bitten bis spätestens 24. Juli 2008 um Rückgabe aller Canesten Schuppen Shampoo Plus - Bestände mittels APG-Formular über den pharmazeutischen Großhandel.“ |
| 18.06.2008 Rückruf Chol-Truw S Tropfen |
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Ch.-B.: 510454 |
| 18.06.2008 Rückruf Dolo-cyl Öl Muskel und Gelenköl 50 ml, 100 ml |
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Ch.-B.: 537104.2, 537104.3, 625104.2, 625104.3, 714104.2, 714104.3, 742104.2, 742104.3 Die Firma Pharma Liebermann GmbH, 89423 Gundelfingen, bittet um folgende Veröffentlichung: „Aufgrund des Verzichts auf die Zulassung rufen wir folgende Chargen des Präparates Dolo-cyl Öl Muskel- und Gelenköl (PZN 3322980, 3322997) zurück: 537104.2, 537104.3, 625104.2, 625104.3, 714104.2, 714104.3, 742104.2 und 742104.3 Wir bitten um Überprüfung der Lagerbestände und Rücksendung betroffener Packungen mittels APG-Formular über den pharmazeutischen Großhandel. Das Produkt steht künftig in unveränderter Zusammensetzung als Nichtarzneimittel unter der Bezeichnung Dolo-cyl Öl Muskel- und Pflegeöl zur Verfügung.“ |
| 18.06.2008 Rückruf Strophanthus Injektion Fides |
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Alle Chargen und Packungsgrößen |
| 18.06.2008 Rückruf Diverse Heel Präparate: Erlöschen der Zulassung |
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Die Firma Biologische Heilmittel Heel GmbH, 76532 Baden-Baden, bittet um folgende Veröffentlichung: „Hiermit bitten wir um die Rückgabe aller Chargen der in der Tabelle aufgelisteten Präparate zum 5. Juni 2008, da auf die fiktive Zulassung verzichtet wurde. Die im Handel befindliche Ware kann an die Firmenanschrift zur Gutschrift zurückgeschickt werden (Biologische Heilmittel Heel GmbH, Dr.-Reckeweg-Straße 2-4, 76532 Baden-Baden). Ab dem Rückrufdatum dürfen die Präparate nicht mehr vertrieben werden.“
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| 20.05.2008 Information Hämolytisch-urämisches Syndrom unter Interferon beta |
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AMK / Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) weist am 25. April 2008 auf den Fall einer 38-jährigen Patientin hin, die wegen multipler Sklerose jeden zweiten Tag 250 µg Interferon beta-1b (Betaferon®) s.c. erhielt. Als seltene unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW) trat ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) auf, das in den Fachinformationen zu Avonex®, Rebif® und Betaferon® nicht erwähnt wird. Zwei Wochen nach Therapiebeginn kam es bei der Patientin innerhalb von 14 Tagen zu einer Gewichtszunahme von ungefähr 6 kg, ferner zu epigastrischen Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen sowie zur Anurie. Die stationäre Aufnahme erfolgte mit akutem Nierenversagen, hämolytischer Anämie und Thrombozytopenie. Durch Biopsie wurde eine deutliche thrombotische Mikroangiopathie belegt und die Diagnose eines HUS gestellt. Nach Beendigung der Interferongabe, Dialyse und Plasmapherese erholte sich die Nierenfunktion und die Entlassung konnte nach 7 Wochen stationärer Behandlung erfolgen. In der gemeinsamen Datenbank des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte und der AkdÄ finden sich 4 Verdachtsfälle auf HUS nach Interferon beta-1a oder beta-1b. Als Ursache werden durch Interferone ausgelöste Autoimmunprozesse vermutet, die eine erhöhte Antigenität körpereigener Tubuluszellen oder glomerulärer Zellen sowie die Bildung von Autoantikörpern zur Folge haben. Unter einer Interferon-Therapie sollte deshalb auf folgende Symptome einer HUS geachtet werden: Wassereinlagerungen, Petechien, abnorme Hautblässe, Sklerenikterus, plötzliche Blutdrucksteigerungen. Alle 3 bis 6 Monate sollten Blutbild, Harnstatus und Nierenwerte kontrolliert werden. Bei Verdacht auf HUS sollte das Interferon sofort abgesetzt werden. Meldungen zu Nebenwirkungen erreichen die AMK unter www.abda-amk.de |
| 20.05.2008 Rückruf Sanum-Kehlbeck |
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Rückruf Arthrokehlan „A“, „U“ Latensin stark Utilin „S“ mittel, Utilin stark Alle Chargen und Packungsgrößen Die Firma Sanum-Kehlbeck GmbH & Co. KG, 27316 Hoya, bittet um folgende Veröffentlichung: „Aufgrund des Erlöschens der Zulassungen für die Arzneimittel • Arthrokehlan „A“ Ampullen (PZN 3538289, 3538295, 3538303) • Arthrokehlan „U“ Ampullen (PZN 3538326, 3538332, 3538349) • Latensin stark Ampullen (PZN 2717541, 2717558, 2717564) • Utilin „S“ mittel Ampullen (PZN 1068520, 2259819, 1996094) • Utilin stark Ampullen und Kapseln (PZN 1068483, 2259765, 1996071, 2372361, 2372378) bitten wir um Rücksendung der noch vorhandenen Packungen mittels APG-Formular über den pharmazeutischen Großhandel.“ |
| 20.05.2008 Chargenrückruf Sambucol 120 ml Ch.-B.: 004 |
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Auf Nachfrage erhielt die Geschäftsstelle der AMK die Auskunft, dass die Firma Healthcare Brands International, Nottingham, UK, einen Chargenrückruf für Sambucol durchführt. Aufgrund von Stabilitätsproblemen wird die Charge 004 des Saftes vom Markt genommen. Es kann in sehr seltenen Fällen zu CO2-Bildung in der Flasche kommen. Bitte prüfen Sie Ihre Bestände und senden Sie Sambucol Saft (PZN 3884330) der Charge 004 mittels APG-Formular über den pharmazeutischen Großhandel zurück. |
| 21.04.2008 Pressemitteilung Erfahrungsbericht zur Aufbereitung von Medizinprodukten |
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Bundesministerium für Gesundheit Das Bundesministerium für Gesundheit hat einen Bericht zum Thema „Erfahrungen mit den geänderten Regeln zur Aufbereitung von Medizinprodukten“ vorgelegt. Der Erfahrungsbericht ist mit dem Inkrafttreten des Zweiten Gesetzes zur Änderung des Medizinproduktegesetzes zugesagt worden. Ziel ist eine kritische Bestandsaufnahme der Situation in Deutschland. Für den Erfahrungsbericht hatte das Bundesgesundheitsministerium die beteiligten Expertenkreise Anfang 2007 gebeten, ihre Einschätzung sowie gegebenenfalls konkrete Änderungs- bzw. Ergänzungswünsche mitzuteilen. Eingegangen sind insgesamt 79 Stellungnahmen, die von Ländern, Verbänden und Organisationen des Gesundheitswesens sowie Sachverständigen stammen. Der fertig gestellte Bericht wurde vom Parlamentarischen Staatssekretär Rolf Schwanitz an die Mitglieder des Ausschusses für Gesundheit im Deutschen Bundestag übersandt. Nach Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen sieht das Bundesgesundheitsministerium keinen Grund für eine grundsätzliche Abkehr vom bisherigen gesetzgeberischen Ansatz. Ein generelles Verbot der Aufbereitung von sogenannten Einmalprodukten (z. B. Cutter, Ablationskatheter, Uretherkatheter, Laserfasern) ist nicht sachdienlich. In Deutschland fehlen außerdem belastbare Daten zur Qualität aufbereiteter Medizinprodukte. Eine weitere Erkenntnis ist, dass der behördlichen Überwachung der Aufbereitungsprozesse in den Gesundheitseinrichtungen und bei den externen Aufbereitern eine zentrale Bedeutung zukommt. Nach Einschätzung vieler Verbände und Organisationen ist nicht nur die personelle Ausstattung der Überwachungsbehörden, sondern auch die fachliche Qualifikation der Mitarbeiter teilweise unzureichend. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium Rolf Schwanitz: „Oberstes Ziel müssen Patientenschutz und Patientensicherheit sein. Da eine ordnungsgemäße Aufbereitung für den Patientenschutz aber eine unerlässliche Voraussetzung ist, müssen die gesetzlichen und untergesetzlichen Vorgaben durch geeignete Maßnahmen mehr in das Bewusstsein der Beteiligten gerückt werden. Wir werden mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft und den Berufsorganisationen im Gesundheitswesen darüber reden müssen, wie die Defizite hinsichtlich der Kenntnis und des Umsetzungsgrades der RKI/BfArM-Empfehlung1 beseitigt werden können. Bei nächster Gelegenheit muss es zudem Gespräche mit den Ländern hinsichtlich einer Optimierung der Überwachung, auch über die personelle Ausstattung und die Qualifikation des Personals, geben. Damit künftig Entscheidungen auf Grundlage valider Daten getroffen werden können, wurde das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte beauftragt, eine Studie zur Aufbereitungsqualität von Medizinprodukten durchzuführen.“ Das Bundesgesundheitsministerium hält Klarstellungen für geboten. So soll beispielsweise mit der nächsten Novelle des Medizinproduktegesetzes (ein Entwurf soll im 3. Quartal 2008 vorliegen) verbindlich vorgeschrieben werden, dass derjenige, der Medizinprodukte der Risikoeinstufung "Kritisch C“2 und damit auch bestimmte Einmalprodukte aufbereitet, über ein zertifiziertes Qualitätsmanagement-System verfügen muss. Im Zusammenhang mit den eingegangenen Antworten besteht für das Bundesgesundheitsministerium das Gebot größtmöglicher Transparenz. Da auch kritische Stellungnahmen nicht verschwiegen werden sollen, wurden in einem Anlagenband zum Bericht alle eingegangenen Stellungnahmen veröffentlicht. Die Beteiligten sind zuvor schriftlich gefragt worden, ob sie der Veröffentlichung zustimmen. Der Bericht und der Anlagenband sind auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums zu finden unter: Medizinprodukte sind Instrumente, Apparate, Vorrichtungen, Stoffe und Zubereitungen aus Stoffen oder andere Gegenstände mit medizinischer Zweckbestimmung, die zur Anwendung für Menschen bestimmt sind. Anders als bei Arzneimitteln, die pharmakologisch, immunologisch oder metabolisch wirken, wird die bestimmungsgemäße Hauptwirkung bei Medizinprodukten primär auf physikalischem Weg erreicht. Medizinprodukte sind z. B. Verbandstoffe, Infusionsgeräte, Katheter, Herzschrittmacher, Sehhilfen, Röntgengeräte, Kondome, ärztliche Instrumente und Labordiagnostika.
1 Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim Robert Koch-Institut und des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zu den „Anforderungen an die Hygiene bei der Aufbereitung von Medizinprodukten“ vom 1.11.2001 2 Definition "Kritisch C" nach der RKI/BfArM-Empfehlung: mit besonders hohen Anforderungen an die Aufbereitung, thermolabile Produkte / nicht dampfsterilisierbar (Beispiel: Ballonkatheter)
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| 16.04.2008 Chargenrückruf Weleda Arnika-Salbe 10 % 25 g, 70 g |
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Ch.-B.: 7121, 7122 Die Firma Weleda AG, 73503 Schwäbisch Gmünd, bittet um folgende Veröffentlichung:
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| 16.04.2008 Information Schöllkraut-haltige Arzneimittel |
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Änderungen und Widerruf der Zulassung Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat |
| 16.04.2008 Information Arzneimittel, die unfraktioniertes oder fraktioniertes Heparin zur parenteralen Anwendung enthalten: Neue Stufenplanbescheide |
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AMK / Mit Wirkung vom 1. Mai 2008 hat das BfArM am 11. April 2008 Stufenplanbescheide Stufe II erlassen, die sofort vollziehbar sind. Hierin wird angeordnet, dass die betroffenen Arzneimittel nur in den Verkehr gebracht werden dürfen, wenn das zur Herstellung verwendete Ausgangsmaterial mit 1H-Spektroskopie auf Verunreinigungen (höchstwahrscheinlich übersulfatiertes Chondroitinsulfat) getestet wurde. Es darf kein Peak bei 2.15 ±0.02 ppm auftreten. Das Analysenergebnis ist für jede Charge zu dokumentieren. Die derzeitige Erkenntnislage erlaubt keine Eingrenzung des Qualitätsproblems auf bestimmte Rohstoff- oder Fertigprodukt-Chargen oder Zulassungsinhaber, so dass die Maßnahme zur Risikovorsorge angezeigt ist. |
| 10.04.2008 Chargenrückruf Heparin-Natrium Braun 25000 IE |
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Ch.-B.: 7274N01, 7281N01 Die Firma B. Braun Melsungen AG, 34212 Melsungen, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 02.04.2008 Information Vitamin-K-Antagonisten: Wirkstärke |
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AMK / Im Zeitraum 1. Januar 2006 bis 31. März 2008 sind aus Apotheken 31 Meldungen zur veränderten Wirkung von Phenprocoumon-haltigen Fertigarzneimitteln bei der Geschäftsstelle der AMK eingegangen. Eine pharmazeutische Ursache gibt es für die veränderte Wirkung nicht, denn Abweichungen vom deklarierten Gehalt konnten durch Untersuchungen des ZL in keinem Fall belegt werden. Literatur 1 ftp://ftp.fao.org/es/esn/nutrition/vitrni/pdf/CHAPTER10.pdf; zuletzt geprüft am 31.3.2008 |
| 02.04.2008 Chargenrückruf Heparin Braun |
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Heparin-Natrium Braun 25000 IE Die Firma B. Braun Melsungen AG, 34212 Melsungen, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 25.03.2008 Chargenrückruf Isotonische Natriumchlorid-Lösung DeltaSelect |
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500 ml Glasflaschen Aufgrund einer Einsendung aus einer Apotheke führte das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker eine Untersuchung des oben genannten Präparates durch. Die Beanstandung wurde bestätigt. Die Firma DeltaSelect GmbH, 63303 Dreieich, bittet nun um folgende Veröffentlichung: |
| 25.03.2008 Chargenrückruf Heparin-Rotexmedica |
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Injektionslösung 5x5 ml, 25x5 ml In Ergänzung zu den AMK-PHAGRO-Schnellinformationen vom 7. März und 10. März 2008, informiert die Rotexmedica GmbH: |
| 25.03.2008 Rückruf Dr. Bösser |
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Herzhormon Dr. Bösser N Die Firma Lothar Hoffmann, Dr. med Bösser Präparate, Präparate-Vertrieb, Mühlenkampsweg 2, 21406 Barnstedt, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 25.03.2008 Information Änderungen des Betäubungsmittelgesetzes |
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AMK / Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat zum 1. März 2008 mit der 21. Betäubungsmittelrechts-Änderungsverordnung (21. BtMÄndV) Änderungen in den Anlagen des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) vorgenommen (siehe auch diese Ausgabe „Amtliche Bekanntmachungen“, Seite 100-101). Für die Apotheken in der Praxis sind folgende Punkte beachtenswert (1): Literatur |
| 25.03.2008 Rückruf Nystatin Holsten FT |
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Alle Chargen und Packungsgrößen Die Firma Holsten Pharma GmbH, 79241 Ihringen, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 25.03.2008 Chargenrückruf Heparin |
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Heparin-Natrium-250000-ratiopharm Die Firma ratiopharm GmbH, 89079 Ulm, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 25.03.2008 Information Stufenplanbescheid zu Arzneimitteln, die unfraktioniertes Heparin zur parenteralen Anwendung enthalten |
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Mit Wirkung vom 1. April 2008 hat das BfArM einen Stufenplanbescheid Stufe II erlassen, der sofort vollziehbar ist (1). Literatur
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| 25.03.2008 Information: Arzneimittel, die Bestandteile oder Zubereitungen aus Allium sativum enthalten |
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AMK / Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat mit Wirkung vom 1. Juli 2008 eine Änderung der Gebrauchs- und Fachinformationen für Arzneimittel verfügt, die mehr Knoblauch enthalten als es 0,8 g frischem Pflanzenmaterial entspricht.
2) Piscitelli SC, Burstein AH, Welden N, Gallicano KD, Falloon J (2002) The effect of garlic supplements on the pharmacokinetics of saquinavir. Clin Infect Dis 34: 234-238
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| 28.02.2008 Chargenrückruf Otovowen 50 ml |
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Ch.-B.: 087100 Die Firma Weber & Weber GmbH & Co. KG, 82266 Inning/Ammersee, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 28.02.2008 Rückruf Nystatin Holsten Salbe |
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Alle Chargen Die Firma Holsten Pharma GmbH, 79241 Ihringen, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 28.02.2008 Rückruf Infectogripp Nasengel |
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Alle Chargen Die Firma Infectopharm GmbH, 64630 Heppenheim, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 20.02.2008 Rückruf Viscum Mali D2 Flüssige Verdünnung zur Injektion |
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Alle Chargen Die Firma Weleda AG, 73503 Schwäbisch Gmünd, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 20.02.2008 Chargenrückruf Lactulose-saar Sirup 200 ml, 500 ml |
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Ch.-B.: 21006, 21007, 21069 Die Firma MIP Pharma GmbH, 66440 Blieskastel, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 30.01.2008 Information Isoflavone |
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AMK / Ergänzend zu der in Kurzform referierten Studie des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zu Isoflavonen auf Soja- und Rotkleebasis (1), weist die Geschäftsstelle der AMK auf die Empfehlungen zur täglichen Höchstmengen von Isoflavonen in anderen europäischen Ländern hin: Literatur 1. AMK (2007) Risikobewertung von isolierten Isoflavonen auf Soja- und Rotkleebasis. PZ 45: 115 |
| 30.01.2008 Rückruf Mezereum |
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Mezereum D3, - D4 Flüssige Verdünnung, -D4 Flüssige Verdünnung zur Injektion Die Firma Weleda AG, 73503 Schwäbisch Gmünd, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 30.01.2008 Rückruf Augentonikum Stulln N |
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Alle Chargen und Packungsgrößen Die Firma Pharma Stulln GmbH, 92551 Stulln, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 07.01.2008 Rückruf Stibium arsenicosum D4 und D5 Verreibungen |
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Alle Chargen und Packungsgrößen Die Firma Weleda AG, 73525 Schwäbisch Gmünd, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 07.01.2008 Chargenrückruf Nasivin |
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Nasivin sanft Dosierspray für Erwachsene und Schulkinder 10 ml Aufgrund von Einsendungen aus Apotheken führte das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker eine Untersuchung des oben genannten Präparates durch. Die Beanstandung wurde bestätigt. Die Firma Merck Selbstmedikation GmbH, 64210 Darmstadt, bittet nun um folgende Veröffentlichung: |
| 07.01.2008 Chargenrückruf Magnesium-Diasporal 100 |
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50, 100 Lutschtabletten Aufgrund von Einsendungen aus Apotheken führte das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker eine Untersuchung des oben genannten Präparates durch. Die Beanstandung wurde bestätigt. Die Firma Protina Pharm. GmbH, 85737 Ismaning, bittet nun um folgende Veröffentlichung: |
| 07.01.2008 Rückruf Florabio |
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Florabio naturreiner Heilpflanzensaft Knoblauch Die Firma Duopharm GmbH, 83052 Bruckmühl, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 07.01.2008 Information Kava-Kava |
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Kava-Kava (Piper methysticum)- und Kavain-haltige Arzneimittel AMK/ Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat am 21. Dezember 2007 den nach § 30 AMG sofort vollziehbaren Widerruf von Kava-Kava- und Kavain-haltigen Arzneimitteln einschließlich homöopathischer Zubereitungen bis einschließlich D4 angeordnet (1). Literatur |
| 07.01.2008 Information Akutes febriles Bild bei Leukopenie und Thrombopenie unter Chininsulfat (Limptar® N) |
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Aus der UAW-Datenbank der AkdÄ AMK/ Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) weist am 24. Dezember 2007 auf ein akutes febriles Bild hin bei einem 52jährigen Patienten nach täglicher Einnahme von 200 mg Chininsulfat (entspricht einer Tablette Limptar® N) über 12 Tage wegen Wadenkrämpfen. Der Patient erkrankte an wiederkehrenden Fieberschüben bis über 39 °C bei Verschlechterung des Allgemeinzustandes mit Kopfschmerzen, Muskelkrämpfen und akutem Gewichtsverlust von 4 kg. Bestehende Grunderkrankungen waren Hypertonie (langjährige Medikation: Ramipril 5 mg/Tag; Metoprolol 50 mg/Tag) und eine benigne Prostatahyperplasie. Deutlich erniedrigt waren die Zahl der Leukozyten (1900/µl; Normwert: 4000 bis 10.000/µl) und der Thrombozyten (66.000/µl; Normwert: 150.000/µl). Ein Ausgangsherd einer Infektion wurde nicht gefunden, der Erregernachweis verlief negativ. Eine Sepsis lag daher nicht vor. Nach Absetzen der Medikation und symptomatischer Medikation besserten sich die Symptome rasch. Die Symptomatik wurde als unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW) infolge einer allergischen Reaktion auf Chininsulfat gewertet. Neben den von Chinin ausgelösten Thrombozytopenien, die erstmals 1865 beschrieben wurden, sind schwere allergische Allgemeinreaktionen bis hin zum Multiorganversagen mit Todesfolge beschrieben worden. Bei Überempfindlichkeit gegenüber Chinin sind auch chininhaltige Getränke wie Bitter Lemon oder Tonic Water zu meiden. |
| 07.01.2008 Chargenrückruf Captopril 100 1A Pharma |
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100 Tabletten Die Firma 1A Pharma GmbH, 82041 Oberhaching, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 07.01.2008 Chargenrückruf Tramadol AL 50 Brausetabletten |
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10, 30, 50 Stück Die Firma Aliud Pharma GmbH & Co. KG, 89150 Laichingen, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 07.01.2008 Chargenrückruf Nifedipin AL 5 |
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100 Weichgelatinekapseln Die Firma Aliud Pharma GmbH & Co. KG, 89150 Laichingen, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 07.01.2008 Chargenrückruf Captohexal |
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Captohexal 25 Die Firma Hexal AG, 83602 Holzkirchen, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 07.01.2008 Rückruf Veramex |
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Veramex 40, Dragees Die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH bittet im Namen der Sanofi-Synthelabo GmbH um folgende Veröffentlichung: |
| 07.01.2008 Rückruf Parenteral |
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Parenteral EK G 5 Infusionslösung Die Serag-Wiessner KG, 95119 Naila, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 07.01.2008 Chargenrückruf Molsidomin Sandoz 8 mg Retardtabletten |
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Alle Chargen und Packungsgrößen Die Firma Sandoz Pharmaceuticals GmbH, Raiffeisenstraße 11, 83607 Holzkirchen, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 07.01.2008 Rückruf Zostrum |
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Lösung zur Anwendung auf der Haut Die Firma Galderma Laboratorium GmbH, 40474 Düsseldorf, bittet um folgende Veröffentlichung: |
| 07.01.2008 Chargenrückruf Molsidomin-ratiopharm |
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Molsidomin-ratiopharm 2 mg Bezugnehmend auf unsere Veröffentlichung in der PZ Nr. 49/2007, Seite 132, teilt die Firma Ratiopharm GmbH mit, dass eine Rückgabe der Ware mittels APG-Formular über den pharmazeutischen Großhandel vorgesehen ist. |
| 07.01.2008 Information Rote-Hand-Brief Ceftriaxon (Rocephin®) |
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Unverträglichkeit mit Calcium-haltigen i.v. Lösungen AMK/ Kürzlich hatte die AMK auf die Nennung neuer Kontraindikationen und Warnhinweise durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte bei Anwendung von Ceftriaxon in der Pädiatrie hingewiesen1. Ursache der UAW ist eine physikochemische Unverträglichkeit zwischen Ceftriaxon und Kalzium, die zu Präzipitaten führt, die in Lunge und den Nieren festgestellt wurden. Meldungen zu UAW erreichen die AMK unter www.abda-amk.de Literatur |
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